Metastraße, Berlin
TRGS 519Ein Flachdach mit 1.500 Quadratmetern, fünf- bis sechslagig asbesthaltig aufgebaut. Der Voranstrich auf der Holzschalung war ebenfalls belastet, deshalb musste die komplette Schalung mit zurückgebaut werden. Das Gebäude blieb während der gesamten Maßnahme bewohnt.
Der Ablauf: Abtrag sämtlicher Bitumenlagen, danach Rückbau der Holzschalung, Verpackung direkt auf dem Dach in Big Bags, Abtransport über den Bauaufzug, chargenweise Entsorgung mit Nachweis. Anschließend übernahm der Dachdecker die neue Abdichtung.
- Abtrag aller Lagen inklusive Voranstrich
- Rückbau der asbestbelasteten Holzschalung
- Bewohntes Gebäude, abgestimmte Zugangswege
- Chargenweise Entsorgung mit vollständiger Nachweiskette
- Fläche
- 1.500 m²
- Aufbau
- 5–6 Lagen
- Besonderheit
- Schalung belastet
- Nutzung
- bewohnt
Wenn Sie Dachdecker sind und Asbest finden
Der häufigste Fall in unserem Alltag: Ein Dachdeckerbetrieb hat den Auftrag für die neue Abdichtung und stellt beim Öffnen fest, dass der Altaufbau asbesthaltig ist.
Ohne Sachkunde nach TRGS 519 darf der Betrieb hier nicht weiterarbeiten. Der Auftrag steht, der Kunde wartet, das Dach ist offen. Genau für diesen Moment gibt es uns: Wir übernehmen den schadstoffbelasteten Teil als Nachunternehmer, Sie behalten Ihren Auftrag und Ihren Kunden.
Abrechnung auf Wunsch nach § 13b UStG. Wir treten gegenüber Ihrem Auftraggeber nicht als Wettbewerber auf.
Weitere Fragen dazu
Bei Flachdächern mit Bitumenaufbau aus der Zeit vor 1993 besteht grundsätzlich Verdacht. Von außen ist es nicht erkennbar — die Lagen sehen aus wie jede andere Bitumenbahn. Sicherheit bringt nur eine Materialprobe. Wichtig: Auch wenn die oberen Lagen unbelastet sind, kann eine untere Lage oder der Voranstrich auf der Schalung Asbest enthalten.
Nein, nur wenn der Voranstrich darauf asbesthaltig ist — was bei älteren Aufbauten häufig vorkommt. Das lässt sich erst nach dem Abtrag der Lagen beurteilen und wird dann analytisch geklärt. Deshalb weisen wir diese Position in Angeboten als möglichen Nachtrag aus, statt sie stillschweigend einzupreisen oder wegzulassen.
Grundsätzlich ja, mit Einschränkungen. Das offene Dach muss zwischen den Arbeitsschritten witterungssicher abgedeckt werden, und bei Nässe oder Frost sind manche Verfahren nicht anwendbar. Wir stimmen die Arbeitsabschnitte so ab, dass das Gebäude nie ungeschützt bleibt.
Wir arbeiten abschnittsweise. Der jeweils geöffnete Bereich wird am Ende des Arbeitstags gesichert, sodass das Gebäude nicht ungeschützt bleibt. Bei größeren Dächern kann sich die Gesamtmaßnahme über mehrere Wochen ziehen, aber nie mit dem gesamten Dach gleichzeitig offen.
Nein, das ist Dachdeckerarbeit. Wir übernehmen den schadstoffbelasteten Rückbau und übergeben an den Dachdecker — in der Regel sind wir ohnehin von einem Dachdeckerbetrieb als Nachunternehmer beauftragt. Falls Sie noch keinen Dachdecker haben, arbeiten wir mit mehreren Berliner Betrieben zusammen.
Konkreter Fall? Wir schauen es uns an.
Kostenloses Aufmaß vor Ort in Berlin und Umland, Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden. Liegt ein Schadstoffgutachten vor, gerne mitschicken.